Sprecher, Moderator, Regisseur, Autor, Darsteller, Texter und Redakteur. Ganz schön viel! Ist das überhaupt möglich? Kann man so viel machen, ohne unbedingt ein Workaholic zu sein? Und ist das Privatleben dann noch zu retten? Meine Antwort: JA! Doch wie sieht so eine Arbeitswoche bei mir konkret aus? Ein aktuelles Beispiel:

Die Tage Montag bis Freitag begannen fast alle mit der gleichen Routine: früher Kickstart in den Tag mit der Moderation der Morningshow bei Radio Galaxy. Nach der Redaktionskonferenz um 10 Uhr habe ich gleich die kommende Sendung vorbereitet und bin dann nach Hause geradelt (ich wohne ja nur 800 Meter entfernt). Nach meinem Lauftraining und einer großen Tasse Kaffee, habe ich mich um meine neueste Theaterinszenierung „Die Verwandlung“ gekümmert. Zusammen mit der Kreativagentur SCHMID&KREATIVE haben wir das Design unserer neuesten Produktion fertig gestellt und abgeschlossen.

Samsa-Motiv

Außerdem habe ich ein Texter-Projekt für Texter Berlin abgeschlossen. Als Sprecher habe ich an „S3“ weitergearbeitet – ein Hörspiel, das ich derzeit vertone. Ich bekam auch neue Aufträge für eine Audio-Umsetzung einer Präsentation und eines Erklärvideos. Für das „Sonntagsblatt“ (Evangelische Wochenzeitung) habe ich in meiner Funktion als Redakteur einen neuen Artikel verfasst. Auch mein neuestes Theaterstück steht schon in den Startlöchern und derzeit arbeite ich hierfür am letzten Schliff, um es als Autor meinem Verlag anbieten zu können.

Gegen Ende der Woche stand eine „Verwandlung“-Einzelprobe an. Unser Akteur Michael Zanner besuchte mich in meiner Wohnung und wir schraubten an seiner Performance, um sie schließlich perfektionieren zu können. Als Schauspieler habe ich gerade Pause – meine nächste Aufführung beim Landestheater Oberpfalz habe ich als „Der Revisor“ am Freitag, 15. Juli.

Und Freizeit? Natürlich! Ich habe genüsslich die Spiele der Europameisterschaft verfolgt, war mit Kollegen grillen, habe die Sonne auf meiner Dachterrasse konsumiert, Sport gemacht und mir (endlich!) die Walhalla in der Nähe von Regensburg angesehen. Oft werde ich gefragt, ob ich denn überhaupt Wochenenden habe. Meine Antwort: Ich habe dann frei, wenn ich es möchte. Das ist der Vorteil als (erfolgreicher) Selbstständiger. Wenn ich einen, zwei, drei oder vier Tage frei haben und gar nichts machen möchte, dann nehme ich mir diese Zeit auch. Bei allem Spaß an der Arbeit sind natürlich die Erholungszeiten nicht zu vernachlässigen. Dennoch genieße ich den Luxus, mich auf jedes neue Projekt freuen zu können. Sei es als Regisseur (die Planung der nächsten Produktionen stehen an), als Moderator (Radio oder Event), als Sprecher (Erklärvideos, E-Learning oder Werbespots), als Autor meiner eigenen Theaterstücke, als Redakteur („Sonntagsblatt“ oder Presseartikel OVIGO Theater) oder als Texter (Handbücher, Website-Content).

Damit begrüße ich Sie auf meiner Page und hoffe, von Ihnen zu lesen/hören. Hier können Sie sich immer auf dem Laufenden halten, was Florian Wein so anstellt. Bzw. holen Sie sich selbst Tipps aus dem Medien- und Theaterbereich.

Herzlichst

Ihr Florian Wein